AKWs abschalten!

Atomkraftwerke stilllegen!
Umsteigen – auf erneuerbare Energien!
Atomausstieg jetzt!

Informationen zum Atomausstieg finden sich zum Beispiel bei:

  • Restrisiko
    Projekt zur Vernetzung der Anti-Atom-Sendungen im deutschsprachigen Raum
    www.restrisiko.tv

3 Responses to “AKWs abschalten!”


  • Hallo
    Eine gut gemeinte Aktion. Leider habt ihr das große Spiel noch nicht durchschaut. Ich bin prinzipiell nicht gegen die AKW, sondern ich habe die Schnauze voll davon wie mit den Finanziellen und sicherheitstechnischen Problemen umgegangen wird, und somit mit unserem Leben gespielt wird. Alternative Energie ist leider nicht die Lösung. Schaut doch mal die Energiebilanz einer Windkraftanlage an. Das funktioniert nie. Allein bis das Ding steht ist schon mehr Energie verbraucht worden als wieder herein kommt. Warum z.B. Windkraft so gepusht wird ist der Faktor Wachstum und Beschäftigung. Sinnvoll ist es deshalb längst nicht. Beispiel Elektroauto: Bis der Strom im Auto ist sind schon knapp 90% der Energie verloren gegangen, in Herstellung Wirkungsgrad ca.45% Leitung Umspannwerk Akku. etc. Am Ende steigt der Strompreis, wir dürfen wieder bezahlen, und die Energiekonzerne füllen sich wieder die Taschen. Nur diesmal wird es mit der so unterstützenswerten Grünen Energie begründet. – wacht mal auf. Es wird Zeit für neue Energieformen wie z.B. der Fusionsenergie. aber so was wird ja schön in der Schublade behalten denn dann könnte man ja nicht mehr so viel Kohle abzocken. Ausserdem meine ich dass die Energiekonzerne ihren Atommüll selbst entsorgen müssen anstatt es dem Steuerzahler auf’s Auge zu drücken. Gorleben war ursprünglich nie geplant sondern das war eine rein politische Entscheidung. In La Hague wird Radioaktiver Müll ins Meer geleitet, (ÜBER PIPELINE SOGAR LEGAL!) in Afganistan wird uranhaltige Munition (DU Geschosse) verwendet. aber da schreit niemand. Wo sind denn da die Grünen ? Schaut doch mal den Film von Frieder Wagner an – Todesstaub (Deadly Dust) er ist frei im Web zu sehen. http://www.videogold.de/deadly-dust-todesstaub

  • Anbei ein Text zur Fusionsenergie ohne weiteren Kommentar

    Frederic Vester, Kapitel 8 Komplexität erkennen (S. 124-133: aus „Die Kunst, vernetzt zu denken: Ideen und Werkzeuge für einen neuen Umgang mit Komplexität. Ein Bericht an den Club of Rome“, Taschenbuch, 384 S., Mai 2002, 6. Auflage 2007)

    8. Das heiße Ei des Kolumbus
    Dass angesichts der allmählich auch der Kernenergielobby dämmernden Nachteile der Kernenergie – insbesondere der aussichtslosen Entsorgung – zunächst die Flucht in den „schnellen Brüter“ (der das Abfallproblem lösen sollte) und in die „saubere“ Fusionsenergie (das „heiße Ei des Kolumbus“) erfolgte, ist typisch für den dritten unserer weiter vorne erläuterten sechs Fehler: die irreversible Schwerpunktbildung. Waren doch diese „Alternativen“ wieder sämtlich auf der Atomforschung aufgebaut – das Atom durfte als Ideallösung nicht verlassen werden -, so dass wiederum Milliarden statt in wirkliche Alternativen, wie etwa regenerative Energien, erneut in letztlich aussichtslose Projekte mit neuen Nachteilen gesteckt wurden.
    In der Tat hat es bei der Fusionsforschung genauso angefangen wie bei den Spaltreaktoren. Auch hier wurde einfach ignoriert, dass dabei im Endeffekt ein gewaltiger Berg an Atommüll enstehen wird. Aber bis heute sieht man – ohne über die Nasenspitze hinaus zu blicken – nur die Fusionsreaktion selber, wo in der Tat anders als bei der Spaltreaktion beim Prozess selbst keine radioaktiven Abfälle entstehen. Dass man die Energie der erzeugten Neutronen aber nur nutzbar machen kann, wenn man diese mit entsprechendem Targetmaterial einfängt (das dadurch noch weit mehr radioaktiven Abfall ergibt als bei der Spaltreaktion), soweit zu denken wird geflissentlich vermieden. Hätte man dies die Geldgeber wissen lassen, wären wohl auch niemals die enormen Summen für die längst unsinnig gewordene Entwicklung der Fusionsenergie locker gemacht worden. Dabei hat der Teilchenphysiker Jochen Benecke vom Münchner Max Planck Institut für Physik schon 1980 außer in der Fachliteratur auch in „Bild der Wissenschaft“ genau diesen Punkt in der Titelgeschichte des Oktoberheftes klar herausgestellt. Ein sofortiger Stopp der Forschungsmittel hätte eigentlich die Folge sein müssen.

    10. Der klassische Reinfall der Potentaten
    Das Herauskitzeln staatlicher Fördermittel für unvernünftige, aber spektakuläre Forschungszweige, wie es beispielsweise der Lobby einer von vornherein so aussichtslosen Technologie wie der Fusionsenergie gelungen ist, erinnert mich in verblüffendem Maße an die „Geschäftspolitik“ einiger mittelalterlicher Alchemisten, die mit Riesenversprechungen und unter Hinweis auf einen immer kurz bevorstehenden Durchbruch in der künstlichen Herstellung von Gold aus unedlen Metallen den hoch verschuldeten Fürsten immer neue Mittel abknöpften.
    Über die Aussichten der Fusionsforschung sagte mir übrigens schon in den 50er Jahren mein Mentor und Freund Henry Margenau, damals renomierter theoretischer Physiker an der Yale Universität (der meine Forschungen über die Entstehung der biologischen Rechts-links-Asymetrie auf der Basis des asymmetrischen Beta-Zerfalls unterstützte), dass ich mich nicht wundern soll, wenn die Nutzung der Fusionsenergie auch noch nach 50 Jahren immer „kurz vor dem Durchbruch“ stünde. Es können nämlich gar nicht funktionieren. Er war es, der mich damals auf die Parallele mit den (falschen) Alchemisten hinwies (die wahren Alchemisten beschäftigten sich mit der Wandlung von Stoffen, um sich selbst zu erkennen und nicht um Geld zu scheffeln), und meinte, genauso würden sich die Fusionsforscher wohl noch lange immer großartigere Institute und kostspieligere Anlagen finanzieren lassen und dafür den Regierungen das Blaue vom Himmel versprechen. Ein Mechanismus, dem wir in der folgenden Diskussion zur Genomforschung erneut begegnen werden. Damit kommen wir zum zweiten Beispiel nicht erkannter Komplexität.

  • Von unabhängigen Umweltschutzverbänden und Bürgerinitiativen empfohlenen, durch das Grüner Strom Label ausgezeichneten 100%-igen Ökostrom engagierter Stromanbieter gibt es z.B. hier:

    http://www.atomausstieg-selber-machen.de

    Und weil uns der “Atom-Kompromiss” noch nicht ausreicht, da die 4 Großkonzerne weiterhin ihre Monopolstellung erhalten und mit ihren weiterlaufenden AKW Geld drucken wollen, rufen wir vom 17.-24. September zur bundesweiten Ökostrom-Wechselwoche auf!

    Schließlich gibt es einen Weg, die Energiewende mitzugestalten: den Atomkonzernen den Geldhahn abdrehen, selbst zu einem unabhängigen Ökostromanbieter wechseln und sich weiter dafür einsetzen.

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