1276 Menschen besetzen CASTOR-Gleise in der Nähe von Berg

Zur Stunde befinden sich 1276 Menschen auf den CASTOR-Gleisen in der Nähe des rheinland-pfälzischen Berg. Anzeichen für Umleitung des CASTOR-Zuges über Kehl.

1276 Menschen ist es gegen 11:45 Uhr gelungen, die Polizeiabsperrungen zu überwinden und auf die CASTOR-Gleise im pfälzischen Berg zu gelangen.
Die DemonstrantInnen wurden bislang mehrmals durch die Polizei aufgefordert, die Besetzung zu beenden. Die Polizei trifft derzeit Vorbereitungen für die Räumung der Blockade, es gibt jedoch noch keine Anzeichen dafür, dass die Räumung unmittelbar bevorsteht.

Seit 12 Uhr wird nach vorliegenden Informationen in der Umgebung des Kehler Bahnhofs die Bahnstrecke durch massive Polizeikräfte überwacht.
„Diese Anzeichen deuten darauf hin, dass der CASTOR-Zug möglicherweise über die Bahnstrecke Kehl – Karlsruhe umgeleitet wird“, so ein Sprecher der südwestdeutschen Anti-Atom-Initiativen. „Damit könnte der CASTOR-Zug zum ersten Mal in der Geschichte der Atommülltransporte aufgrund einer Protestaktion seine Fahrtroute ändern müssen. Wir sehen dies als großen Erfolg unserer Proteste“, so der Sprecher weiter.

Rückfragen richten Sie bitte an das
Presseteam der Südwestdeutschen Anti-Atom-Initiativen

Andreas Raschke, Holger Hildebrand, Eric Tschoep
Tel.: 0175/2888422
Email: presse@castor-suedblockade.de
http://www.atomaustieg-sofort.de/

2 Gedanken zu „1276 Menschen besetzen CASTOR-Gleise in der Nähe von Berg“

  1. Erfolg für die Demonstranten im Wendland: Der Castor-Zug kommt zur Stunde nicht mehr weiter in Richtung Gorleben. Einige tausend Aktivisten lieferten sich Auseinandersetzungen mit der Polizei, viele wurden verletzt, ein Panzerwagen ging in Flammen auf. Auch hier verstehe ich die Politiker nicht. Warum wird solch einem Thema, was die Bürger des ganzen Landes bewegt nicht eine Volksabstimmung gemacht?

  2. Es kann einfach nicht wahr sein, dass immer wieder Menschen bei Protesten verletzt werden. 2004 starb der 22-jährige Sebastian Briat, da er an Castor Protesten teilnahm und von einem Zug erfasst wurde. Das ist doch einfach schrecklich.

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