„KL A S S E , der CASTOR kommt!“

Empfang mit geladenen Gästen am Bahnhof Wörth am Samstag, 8. November 2008. Beginn des Rahmenprogramms ab 13 Uhr.

Mit einem Festakt wollen Mitglieder des „Freundeskreis für Kernenergie“ den für den 8. November erwarteten CASTOR-Transport am Wörther Bahnhof feierlich begrüßen. „Wir werden kulinarische Köstlichkeiten, musikalische Begleitung und ein vielfältiges Rahmenprogramm bieten“, so eine Sprecherin des Freundeskreises. „Um angemessene Kleidung wird gebeten.“

Das Programm beginnt um 13 Uhr mit einem Vortrag eines Vertreters des Bundesverbandes ‚Containment durch Umverteilung – CDU‘, der in Doppelfunktion gleichzeitig Sprecher des Landesverbandes der Organisation ‚Sozialverträgliche Plutoniumlagerung Durchsetzen – SPD‘ ist.
Anschließend sind weitere Programmpunkte vorgesehen, mit denen die Anwesenden ihrer Freude über den voraussichtlich ab ca. 13:30 Uhr in Wörth ankommenden CASTOR-Zug Ausdruck verleihen werden.
Die Anreise der Gäste erfolgt ab 11 Uhr.

Dezentrale Energieversorgung mit Kern-Blockheizkraftwerken
Bei dezentralen Energiekonzepten würden die Möglichkeiten der Kernenergie immer wieder vernachlässigt, betont der Freundeskreis für Kernenergie. In jedem Keller könnten einige abgebrannte Brennelemente zu Blockheizkraftwerken gekoppelt werden und damit so viel Wärme erzeugen, dass der gesamte Wärmebedarf dieser Privathaushalte gedeckt würde. Hierzu soll bei der Feier die Teilnahme am 1000-Keller-Programm offensiv propagiert werden.

Endlagerung regional statt zentral zur Stärkung der Wirtschaft
Statt langwieriger und kostspieliger Transporte in die vorhandenen Endlager in Morsleben, Asse und (bald auch) Gorleben regt der Freundeskreis für Kernenergie die regionale Endlagerung an.
„Wir schlagen vor, die alten Erzbergwerkstollen im Pfälzer Bergland, die Kohlegruben im Saarland und die Granitbrüche im Schwarzwald als Endlagerstandorte zur Verfügung zu stellen“, so eine Sprecherin des Freundeskreises. „Die hiermit verbundenen Subventionen stellen gerade in der heutigen Zeit eine wichtige Unterstützung der regionalen Wirtschaft dar“, so die Sprecherin weiter.

Der CASTOR…
…ist unser Symbol für Freiheit und Fortschritt,
…ist unser Symbol für Stärke und Macht,
…ist unser Symbol für die Zukunftsfähigkeit unserer Heimat!

2 Gedanken zu „„KL A S S E , der CASTOR kommt!““

  1. Hallo,
    meine Frau und ich sind Eurer Einladung gefolgt und waren in Wörth.
    Hier mein Feedback:
    Ich hatte den Eindruck, daß wir als nicht zum „harten Kern“ gehörend, nicht erwünscht sind. Gegen Abend wurden wir dann noch als „Spitzel“ bezeichnet.
    Ich kann Euch versichern, daß das nicht stimmt.
    Ich bin daher menschlich sehr enttäuscht von Euch und dem Verhalten anderen gegenüber.
    Ich hätte nie vermutet, daß Ihr gar kein Intresse daran habt, daß sich auch andere öffentlich gegen Atomkraft zeigen.

    Wir wünschen Euch weiterhin viel Erfolg.

    ursli

    PS: Wenn Ihr Erfolg haben möchtet, dann müßt Ihr die Massen hinter Euch bekommen, und Euch nicht abkapslen.
    Oder warum gibt es so wenig Leute die zu einem alternativen Energieanbieter wechseln? Weil beim Rest der Strom aus der Steckdose kommt.

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