KL A S S E, der Castor kommt !!!

Südwestdeutsche AtombürgerInnen und der „Freundeskreis für Kernenergie“ laden für Samstag, den 8. November 2008 ab 11:00 Uhr in Wörth am Bahnhof zum Empfang.

Wir bieten
’· kulinarische Köstlichkeiten
’· musikalische Begleitung
’· und ein vielfältiges Rahmenprogramm

Begreifen wir die Ankunft des CASTORS als entscheidenden Schritt in die atomare Zukunft.

Fit for Future – Atomkraft tut gut
Sehr verwirrend sind für unbedarfte BürgerInnen öffentliche Aussagen über eine Studie des Kinderkrebsregisters in Mainz.
Nach dieser Studie ist das Risiko für 0-4 jährige Kinder an Leukämie zu erkranken in der Nähe von Kernkraftwerkstandorten viel höher als woanders. Im Umkreis von 5 km um die Reaktoren wurde im Untersuchungszeitraum von 1980 bis 2003 festgestellt, dass 37 Kinder neu an Leukämie erkrankt sind. Im statistischen Durchschnitt wären 17 Fälle zu erwarten gewesen. Etwa 20 Neuerkrankungen sind also allein auf das Wohnen in diesem Umkreis zurückzuführen, so die abschließende Aussage der Studie.
Nun muss man aber Statistik beherrschen, wenn man diese Aussage einordnen will. Es bedeutet nämlich nicht, dass die Leukämieerkrankungen durch die Atomkraftwerke verursacht werden. Nein nein, im Gegenteil, durch die Nähe zu den Atomkraftwerken wurden die Leukämiefälle ja erst aufgedeckt. Ohne Atomkraftwerke gäbe es ja die Untersuchungsreihen gar nicht. Es würde sich ja niemand daran wagen, die Leukämierate in der Nähe von Supermärkten oder Autobahnrastplätzen zu untersuchen, oder ?
Und das heißt doch, daß erst eine ausreichende Dichte von nukleartechnischen Anlagen in der Fläche eine sichere Aussage über die Häufigkeit von Leukämie gibt, weil erst dann die notwendigen Messpunkte vorhanden sind. Atomkraftwerke und andere kerntechnische Anlagen tragen also zu einem Großteil dazu bei, dass die Forschung zu Krebskrankheiten und die Gesundheitskontrolle ausgebaut werden. Zum Wohle unserer Kinder, für unsere Gesundheit und für eine sorgenfreie Zukunft.

Setzen auch Sie auf die ungeahnten Möglichkeiten der Atomkraft, werden auch Sie Atomstromer !

Das Konzept: Kleine Blockheizkraftwerke mit abgebrannten Brennelementen erzeugen noch so viel Wärme, dass problemlos ein Privathaushalt komplett mit Wärme und Strom versorgt werden könnte, es käme sogar zu Überproduktionen, die Dank der neuen KWK-Gesetze verkauft werden können. Man gewinnt doppelt und das mit absoluter Versorgungssicherheit:
Dank Atomstrom werden uns die Lichter niemals ausgehen! Das Ausbaupotential der Atomkraft ist theoretisch unbeschränkt. Atomkraftwerke haben eine hohe Arbeitsverfügbarkeit, die ohne unnötige Abschaltungen wegen übertriebener Sicherheitsbestimmungen noch gesteigert werden könnte.
Als Rohstoff wird lediglich Uran benötigt. Dieser ist zwar auch nur begrenzt vorhanden, aber mit modernem Recycling ist auch hier absolute Versorgungssicherheit gegeben. Die Wiederaufarbeitung der Brennelemente ist ein wachsender und lukrativer Wirtschaftszweig. Durch Wiederaufarbeitung vervielfacht sich die Menge radioaktiven Abfalls.

Davon können auch Sie profitieren: Nutzen Sie das 1000-Keller-Programm. Bauen Sie Ihre eigene Wiederaufbereitung bei sich zu Hause ein. Dadurch gewinnen Sie Ihre eigene Energie und bares Geld. Sie werden strahlen!
Stoppt den Castor jetzt! Lasst den radioaktiven Abfall nicht außer Landes!

Auf die Atomwirtschaft können wir uns verlASSEn!
Die vorhandenen Endlager in Morsleben, Asse und (bald auch) Gorleben erfüllen bereits die hohen Anforderungen der Atomindustrie an ein sauberes Endlagerkonzept. Auch wir in Süddeutschland müssen von diesem modernen High-Tech Know-How profitieren, denn anders als die widerspenstigen norddeutschen Flachländler stehen wir Bergvölker Süddeutschlands der Zukunft nicht im Wege, sondern gestalten Sie in aller Verantwortung mit. Deshalb stellen wir unsere alten Erzbergwerkstollen in dem ohnehin nur schwach besiedelten Pfälzer Bergland, unsere Kohlegruben im ansonsten wirtschaftlich absteigenden Saarland, unsere nicht mehr wirtschaftlichen Granitbrüche im Schwarzwald kostenlos zur Verfügung, sie ab sofort zu atomaren Endlagern auszubauen.
Wir wollen die Milliarden, die die Wirtschaft und der Staat in die Atomtechnologie investieren will nicht sinnlos verpuffen sehen, unsere Regionen können das Geld brauchen, wir lassen uns gerne kaufen. Und wissenschaftliche Untersuchungen haben längst bestätigt, dass auch unsere potentiellen Lagerstätten für Atommüll genauso sicher sind, wie die einbrechenden Stollen in Morsleben oder die gefluteten Stollen in Asse.

Wir zeigen Verantwortung, wir fordern, der Atommüll bleibt hier.

Atomkraft — mit Sicherheit die richtige Wahl.
Im Jahr 2007 wurden 118 „Zwischenfälle“ in Atomkraftwerken gemeldet, fast alle ohne sicherheitstechnische Relevanz. Meistens werden diese „Störfälle“ von den Medien aufgebauscht und damit die Bevölkerung unnötig verängstigt.
Wir fordern eine schleunigste Endbürokratisierung in dieser Angelegenheit. Wenn die Energiewirtschaft mehr Ressourcen in die Medienarbeit investieren könnte, wäre es ihr möglich, die Bevölkerung vor ihren Ängsten und Befürchtungen zu bewahren. In kooperativer Zusammenarbeit sollen nach unseren Vorstellungen die Sicherheitsdienste der Kraftwerksbetreiber Hand in Hand mit den staatlichen Sicherheitsbehörden der BRD dafür Sorge tragen, dass keine Internas nach außen dringen. Die BürgerInnen dieses Landes können mit den Informationen über den Zustand der Atomanlagen eh nichts anfangen, ihnen fehlt der wissenschaftliche Blickwinkel. Also warum die Menschen beunruhigen, die Atomindustrie hat bisher jedes Problem in den Griff bekommen, und die Menschheit existiert immer noch.

Deshalb: Castor stoppen, Gorleben vermASSEln, Wir bitten zum Tanz …
Auf nach Wörth!

Ihre Freunde der Atomkraft.

V.i.S.d.P.: Frau Dr. Lieber-Schreck

2 Gedanken zu „KL A S S E, der Castor kommt !!!“

  1. Südwestdeutsche AtombürgerInnen und der „Freundeskreis für Kernenergie“ laden für Samstag, den 9. November 2008 ab 11:00 Uhr in Wörth am Bahnhof zum Empfang.

    Der Empfang ist am Samstag !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  2. Jetzt Gewinnen:

    Der Freundeskreis für Kernenergie verlost unter den ersten 10 AntragstellerInnen für ihr eigenes ABKW (atomares Blockheizkraftwerk) ein abgebranntes Brennelement. Bewerben Sie sich jetzt, die Auslosung findet im Rahmen des Festaktes in Wörth statt.

    Auf ihr Erscheinen freut sich das FKfK-Regionalteam Südwest.

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