Sa. 4.3.17, Heilbronn: Demo gegen die Neckar-Castoren! Gedenken und Solidarität mit Fukushima!

Sa. 4.3.17, Heilbronn:

Demo gegen die Neckar-Castoren! Gedenken und Solidarität mit Fukushima!
13 Uhr, Start auf dem Kiliansplatz in Heilbronn
Mehr Infos: www.Neckar-castorfrei.de

Antiatom-Demo in Heilbronn am 4.3.2017

Castor-Transport Ankündigung für 2017

Catorprotestaktion 2015 Philippsburg(Presseerklärung der Südwestdeutschen Anti-Atom-Initiativen, 29. Juni 2015)

Zur Ankündigung der Bundesumweltministerin Barbara Hendriks, ab 2017 die in La Hague und Sellafield lagernden 26 CASTOR-Behälter an vier AKW-Standorten zwischenzulagern, erklären die Südwestdeutschen Anti-Atom-Initiativen:

Die geplanten CASTOR-Transporte stellen einen erneuten Fall von unverantwortlichem Atommülltourismus dar. Es gibt nirgendwo ein Endlager für hochradioaktiven Atommüll. Somit muss davon ausgegangen werden, dass die Behälter auf unabsehbare Zeit an den genannten Standorten bleiben und die dort ohnehin schon vorhandenen Gefahren erhöhen. Das noch dazu in Lagerhallen, die heute, nach dem Urteil über die CASTOR-Halle in Brunsbüttel, so nicht mehr genehmigungsfähig wären. Castor-Transport Ankündigung für 2017 weiterlesen

Strahlender AKW-Abriss Philippsburg 1 – Jetzt Einwenden!

Hier die Sammeleinwendung und eine Erläuterung dazu.

So Nicht!_Einwendungen zum KKP1-AbrissAuch beim Abriss des Blocks 1 des AKWs Philippsburg (KKP 1) wird es dreckig zugehen. Die freie Verteilung von Radioaktivität über Müll-Freigabe, Abluft und Neckarwasser wird systematisch betrieben und ebenso systematisch vom Umweltministerium als „ungefährlich“ und „sicher“ verharmlost. Wie in guten alten schwarz-gelben Zeiten wirft der Umweltminister den Bürgerinitiativen „Panikmache“ vor. Weil die nicht einsehen wollen, dass grün eingefärbte AKWs sicher sind. Konsequenterweise sabotiert man gemeinsam mit der EnBW die nötige Transparenz, indem man wie in Neckarwestheim die Nachbetriebsphase, das „Freimessen“ und den Neubau einer Atommüllfabrik und eines Atommülllagers aus dem öffentlichen Genehmigungsverfahren herausnimmt, und selbst im öffentlichen Verfahren wichtige Genehmigungsteile ausklammert und beim Rest nur einen Teil der Unterlagen veröffentlicht.

Das „Aktionsbündnis Abriss und Stilllegung von KKP 1“ informiert über die Risiken des Abrisses, fordert den Schutz der Menschen und der Natur und ruft alle Menschen auf, Einwendungen einzureichen. Als Einzeleinwendungen und mit der vom Aktionsbündnis erarbeiteten Sammeleinwendung.

Mitglieder des „Aktionsbündnisses Abriss und Stilllegung von KKP 1“ sind die Bürgerinitiativen des Netzwerkes der Südwestdeutschen Anti-Atom-Initiativen, die Bürgerinitiative Müll und Umwelt Karlsruhe e. V., und der BUND-Regionalverband Mittlerer Oberrhein.

Besuchen Sie auch die Webseite www.Philippsburg-Abschalten.de (im Aufbau).

Unterlagen zum Verfahren finden Sie auf der Homepage des baden-württembergischen Umweltministeriums und in Kopie auf der Atomerbe-Download-Seite. Hier die Sammeleinwendung und eine Erläuterung dazu.

Weitere Informationen zu den AKW-Blöcken KKP 1 und KKP 2:

Strahlender AKW-Abriss Philippsburg 1 – Jetzt Einwenden! weiterlesen

Die AG AtomErbe Neckarwestheim

AG AtomErbe Neckarwestheim Logo

Durch den Weiterbetrieb des Blocks II
und des Castorlagers im AKW
Neckarwestheim, und durch den Abriss
des Blocks I in Neckarwestheim und
des AKWs in Obrigheim, ist die Region
um Heilbronn gleich vielfach vom
atomaren Erbe betroffen.

Deshalb haben sich mehrere Bürgerinitiativen zur
Arbeitsgemeinschaft
AtomErbe Neckarwestheim
zusammengeschlossen, um maximale Transparenz und klare weitere Maßnahmen zum Schutz von Mensch und Umwelt einzufordern.

www.AtomErbe-Neckarwestheim.de

Die AG AtomErbe Neckarwestheim:

Download:
Kurzpräsentation der AG AtomErbe Neckarwestheim und des Logos (PDF, 2,6 MB)

Hier weiterlesen:

Unsere Kritik und unsere Forderungen

AtomErbe – auf diese Erbschaft würden wir gerne verzichten

Bensheimer Erklärung zum Rückbau des AKW Biblis

Anti-Atom-Initiativen und weitere Organisationen und Einzelpersonen beschlossen am 15.2.2012 die Bensheimer Erklärung zum raschen und für die Öffentlichkeit transparenten Rückbau der beiden AKW-Blöcke in Biblis.

BENSHEIMER ERKLÄRUNG

„Die Vertreter/innen regionaler Verbände und Organisationen – wollen den schnellen Rückbau des AKW Biblis … bis zur „Grünen Wiese“ und bilden zu diesem Zweck einen Beirat. Dieser muss eine öffentliche, unabhängige Institution sein.

Wir wollen, dass RWE dazu:
a) den Antrag auf „Stilllegungsgenehmigung“ sofort stellt und,
b) so schnell wie möglich die Pläne für zu treffenden Maßnahmen, die Ablaufschritte und Stufen, den dafür erforderlichen Personaleinsatz und den zeitlichen Rahmen hierfür festlegt und veröffentlicht.
c) die Arbeiten am nichtnuklearen Bereich des Kraftwerks möglichst bald aufnimmt und das AKW für einen wirtschaftlichen Leistungsbetrieb unnutzbar macht.
d) die Verweilzeiten der Brennstäbe in den Abklingbecken solange gewährleistet, bis eine sichere Verbringung in Transportbehälter möglich ist, dürfen aber nicht darüber hinaus ausgedehnt werden.
e) den Abbau unter den höchstmöglichen Sicherheitsmaßstäben durchführt. Dabei steht für uns die Sicherheit der Bevölkerung in der Region und der beteiligten Arbeitskräfte im Mittelpunkt.
f) die Lagerung der beim Rückbau anfallenden radioaktiven Abfälle auf dem Werksgelände solange ermöglicht, bis eine Endlagerung einvernehmlich und in einer vor Ort akzeptierten Weise möglich ist.

Wir wollen alle dafür notwendigen Schritte öffentlich und kritisch begleiten, um diesen Prozess so schnell wie möglich und ohne Verzögerungen voran zu bringen und abzuschließen.

Die Zeit der Atomwirtschaft ist vorbei. Die wirtschaftlichen und politischen Verantwortlichen müssen sich der Verantwortung für die sichere Beseitigung ihrer für Jahrmillionen strahlenden Hinterlassenschaften stellen.
Wir werden dafür sorgen, dass es voran geht!“

Links:
AK.W.ende
atomkraftENDE.darmstadt