Über 1000 AtomkraftgegnerInnen erzwingen mit Gleisbesetzung in Berg die Umleitung des CASTOR-Zuges

Genau 1276 Menschen gelang es in Berg/Rheinland-Pfalz gemeinsam die Polizeiabsperrungen zu überwinden und die Gleise zu besetzen. Damit konnten sie die Weiterfahrt des Castor Transportes von La Hague nach Gorleben für zwei Stunden blockieren.

Den Versuch, die Blockade zu räumen, gab die Polizei nach kurzer Zeit auf. Die geschätzte Dauer von 4 bis 6 Stunden, die für eine Räumung in dieser Größenordnung zu veranschlagen ist, zwang die Polizei zu einer Alternativplanung. Die bereits wartenden 4 Loks und die Personenwagen, die in Wörth normalerweise an die Castorbehälter angekoppelt werden, wurden nach Kehl in Baden-Württemberg umgeleitet. Dort wurde am späten Nachmittag der Castorzug für die Weiterfahrt zusammengestellt. Über 1000 AtomkraftgegnerInnen erzwingen mit Gleisbesetzung in Berg die Umleitung des CASTOR-Zuges weiterlesen

1276 Menschen besetzen CASTOR-Gleise in der Nähe von Berg

Zur Stunde befinden sich 1276 Menschen auf den CASTOR-Gleisen in der Nähe des rheinland-pfälzischen Berg. Anzeichen für Umleitung des CASTOR-Zuges über Kehl.

1276 Menschen ist es gegen 11:45 Uhr gelungen, die Polizeiabsperrungen zu überwinden und auf die CASTOR-Gleise im pfälzischen Berg zu gelangen.
Die DemonstrantInnen wurden bislang mehrmals durch die Polizei aufgefordert, die Besetzung zu beenden. Die Polizei trifft derzeit Vorbereitungen für die Räumung der Blockade, es gibt jedoch noch keine Anzeichen dafür, dass die Räumung unmittelbar bevorsteht.

Seit 12 Uhr wird nach vorliegenden Informationen in der Umgebung des Kehler Bahnhofs die Bahnstrecke durch massive Polizeikräfte überwacht.
„Diese Anzeichen deuten darauf hin, dass der CASTOR-Zug möglicherweise über die Bahnstrecke Kehl – Karlsruhe umgeleitet wird“, so ein Sprecher der südwestdeutschen Anti-Atom-Initiativen. „Damit könnte der CASTOR-Zug zum ersten Mal in der Geschichte der Atommülltransporte aufgrund einer Protestaktion seine Fahrtroute ändern müssen. Wir sehen dies als großen Erfolg unserer Proteste“, so der Sprecher weiter.

Rückfragen richten Sie bitte an das
Presseteam der Südwestdeutschen Anti-Atom-Initiativen

Andreas Raschke, Holger Hildebrand, Eric Tschoep
Tel.: 0175/2888422
Email: presse@castor-suedblockade.de
http://www.atomaustieg-sofort.de/

Etwa 650 Menschen auf den Gleisen zwischen Lauterbourg und Berg

Gleisbesetzung der CASTOR-Strecke zwischen Lauterbourg und Berg mit ca. 650 Personen, Tendenz steigend.

Etwa 650 Menschen haben die Polizeiblockade überwunden und sind auf die Gleise der Bahnstrecke zwischen Lauterbourg und dem rheinland-pfälzischen Berg gelangt. Nach wie vor begeben sich weitere DemonstrantInnen auf die Gleise zwischen dem Bahnhof in Berg und dem Bootshaus. Etwa 650 Menschen auf den Gleisen zwischen Lauterbourg und Berg weiterlesen

Mehr als 2000 DemonstrantInnen bei Kundgebung in Berg

Auftakt zu Protestaktionen in Südwestdeutschland gegen CASTOR-Transport mit mehr als 2000 TeilnehmerInnen. Kritik an umfangreichen Personenkontrollen der Polizei.

Mit einer Kundgebung in Berg / Rheinland-Pfalz haben heute vormittag mehr als 2000 AtomkraftgegnerInnen gegen den anstehenden CASTOR-Transport demonstriert, der um die Mittagszeit in der Pfalz erwartet wird.

In ihren Beiträgen thematisierten die Redner von IPPNW, dem BUND Rheinland-Pfalz und den GRÜNEN in Mannheim die Gefahren des AKW-Betriebs und den Zusammenhang zwischen ziviler und militärischer Nutzung der Atomenergie.

Wolfgang Raufelder betonte, dass in den 6 Atommeilern in Südwestdeutschland bislang fast 2000 Störfälle aufgetreten sind. Trotzdem sollen die Reaktoren in Biblis, Neckarwestheim und Phillipsburg nach dem Willen der Bundesregierung noch jahrelang weiterlaufen.
„Dies geschieht ohne die geringste sicherheitstechnische Nachrüstung“, kritisierte der Vertreter der GRÜNEN in Mannheim. Mehr als 2000 DemonstrantInnen bei Kundgebung in Berg weiterlesen

AtomkraftgegnerInnen halten die Verbotsverfügung für nicht haltbar

Gegen die Einschränkung der Versammlungsfreiheit durch die Kreisverwaltung Germersheim wehren sich AtomkraftgegnerInnen.
Die südwestdeutschen Antiatominitiativen halten die Verbotsverfügung, insbesondere hinsichtlich der Begründung für juristisch nicht haltbar. „Zum jetzigen Zeitpunkt stecken wir unsere Energie weiterhin in die Umsetzung der Massenblockade. Wir behalten uns vor, nach diesem Wochenende juristisch gegen diese Repressionsmaßnahme vorzugehen.“ Andreas Raschke, ein Sprecher der südwestdeutschen Antiatominitiativen verweist auf die geradezu groteske Gefahrenprognose der Polizei. AtomkraftgegnerInnen halten die Verbotsverfügung für nicht haltbar weiterlesen

Politische Stellungnahme der BlockiererInnen des CASTOR-Transports von Berg

Unsere Aktion ist für uns erfolgreich verlaufen. Wir konnten den Castor-Transport gute 12 Stunden aufhalten und die Zeit nutzen, um mithilfe der großen Aufmerksamkeit mehr Bewusstsein in der Bevölkerung für die Problematik der Atomkraft zu schaffen. Die Verhinderung des Transports war unser Mittel, um die rücksichtslosen aber hingenommenen Maßnahmen der Atomlobby zu stören und zu zeigen, dass Kernkraft entgegen der aktuellen Propaganda weder zukunftsfähig, noch klimafreundlich, noch nötig ist.

Es gibt Alternativen! Politische Stellungnahme der BlockiererInnen des CASTOR-Transports von Berg weiterlesen

„KL A S S E , der CASTOR kommt!“

Empfang mit geladenen Gästen am Bahnhof Wörth am Samstag, 8. November 2008. Beginn des Rahmenprogramms ab 13 Uhr.

Mit einem Festakt wollen Mitglieder des „Freundeskreis für Kernenergie“ den für den 8. November erwarteten CASTOR-Transport am Wörther Bahnhof feierlich begrüßen. „Wir werden kulinarische Köstlichkeiten, musikalische Begleitung und ein vielfältiges Rahmenprogramm bieten“, so eine Sprecherin des Freundeskreises. „Um angemessene Kleidung wird gebeten.“

Das Programm beginnt um 13 Uhr mit einem Vortrag eines Vertreters des Bundesverbandes ‚Containment durch Umverteilung – CDU‘, der in Doppelfunktion gleichzeitig Sprecher des Landesverbandes der Organisation ‚Sozialverträgliche Plutoniumlagerung Durchsetzen – SPD‘ ist.
Anschließend sind weitere Programmpunkte vorgesehen, mit denen die Anwesenden ihrer Freude über den voraussichtlich ab ca. 13:30 Uhr in Wörth ankommenden CASTOR-Zug Ausdruck verleihen werden.
Die Anreise der Gäste erfolgt ab 11 Uhr.
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Atomkraftgegner protestieren gegen Observation durch Kriminalpolizei

Im Zusammenhang mit dem Castor-Transport nach Gorleben, der voraussichtlich am 08.11.2008 durch Karlsruhe rollen wird, haben fünf AtomkraftgegnerInnen aus Karlsruhe Besuch von der Kriminalpolizei bekommen. Beamte des Staatsschutz-Dezernats suchten die Betroffenen zwischen dem 17.10.08 und 19.10.08 zu Hause und an Arbeitsplätzen auf.
Sie kündigten den AtomkraftgegnerInnen an, dass diese von nun an polizeilich überwacht würden. Die Polizei begründete die Maßnahme damit, dass die Betroffenen bei vergangenen Castor-Transporten „aufgefallen“ seien und behauptete, diese hätten bereits in der Vergangenheit Straftaten begangen. Sie räumte allerdings ein, dass dafür keinerlei Beweise vorliegen. Atomkraftgegner protestieren gegen Observation durch Kriminalpolizei weiterlesen

KL A S S E, der Castor kommt !!!

Südwestdeutsche AtombürgerInnen und der „Freundeskreis für Kernenergie“ laden für Samstag, den 8. November 2008 ab 11:00 Uhr in Wörth am Bahnhof zum Empfang.

Wir bieten
’· kulinarische Köstlichkeiten
’· musikalische Begleitung
’· und ein vielfältiges Rahmenprogramm

Begreifen wir die Ankunft des CASTORS als entscheidenden Schritt in die atomare Zukunft.

Fit for Future – Atomkraft tut gut
Sehr verwirrend sind für unbedarfte BürgerInnen öffentliche Aussagen über eine Studie des Kinderkrebsregisters in Mainz. KL A S S E, der Castor kommt !!! weiterlesen

Schöne Bescherung – Biblis abschalten!

Anti-Atom-Aktionsbündnis Rhein-Main-Neckar und südwestdeutsche anti-atom-Initiativen aus Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg rufen zu Protestkundgebung am 15.12.07 vor dem AKW Biblis anlässlich der bevorstehenden Wieder-Inbetriebnahme von Block A auf.
„Auch neue Dübel werden nicht verhindern, dass auch in Zukunft vom AKW Biblis Radioaktivität an die Umwelt abgegeben wird und die Leukämierate von Kindern in der Nähe des AKW deutlich erhöht ist“, betonen die AtomkraftgegnerInnen.

Nach über einjährigem Stillstand soll das AKW Biblis wieder ans Netz genommen werden. Nachdem Block B bereits Anfang Dezember wieder zugeschaltet wurde, soll Block A in den nächsten Tagen folgen. Aus diesem Anlass rufen das Anti-Atom-Aktionsbündnis Rhein-Main-Neckar und Anti-Atom-Initiativen aus Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg zu einer Protestkundgebung vor dem AKW am 15.12.07 ab 14 Uhr auf.
„Wir wollen mit unserem Protest darauf aufmerksam machen, dass auch die neuen Dübel im AKW Biblis an den grundsätzlichen Gefahren der Atomkraft nichts ändern“, so eine Sprecherin der AtomkraftgegnerInnen. Schöne Bescherung – Biblis abschalten! weiterlesen