Fukushima: Energiewende jetzt statt Atom & Kohle!

Sonntag, 10. März 2019, 13 Uhr

Fukushima: Energiewende jetzt
statt Atom & Kohle!
Demonstration zum AKW Neckarwestheim

13 Uhr – Start: Bahnhof Kirchheim am Neckar

PROGRAMM

ab 12.30 Uhr Ankunft am Bahnhof Kirchheim/Neckar

13.00 Uhr Begrüßung und Infos am Bahnhof

13.15 Uhr Start des Demozugs vom Bahnhof

14.00 Uhr Ankunft am Atomkraftwerk, Infos und Musik

14.15 Uhr Kundgebung mit Redebeiträgen, Musik, Infoständen

Redebeiträge:

Fukushima (Frau Mika Kumazaki, Freiburg)
Atomausstieg (Herr Jochen Stay, ausgestrahlt)
Energiewende (Herr Daniel Bannasch, Metropol Solar)

Musik: Souzas Traum

Am 11. März 2011 kam es in Fukushima (Japan) in drei Atomreaktoren zur radioaktiven Kernschmelze. Bis heute dauert die unkontrollierte, gesundheits-gefährdende Freisetzung von Radioaktivität in die Umgebung und das Meer an. Unter den gesundheitlichen Auswirkungen leiden besonders die Kinder. Von den 48 Atomkraftwerken in Japan sind erst 5 wieder ans Netz gegangen, der Widerstand vor Ort hat weitere Inbetriebnahmen verhindert. Die olympischen Spiele, die 2020 in Japan stattfinden, sollen der Welt vortäuschen: der Super-Gau ist beherrschbar, ungefährlich und Vergangenheit. In Wirklichkeit gefährdet die Radioaktivität noch Jahrhunderte Menschen, Umwelt und Meer.

Fukushima: Radioaktive Gefahr ohne Ende!

Strahlung und Dekontamination: Im Umkreis von 180 km um Fukushima gab und gibt es Bereiche mit hohen radioaktiven Strahlenwerten, die eine akute Gesundheitsgefährdung darstellen. Trotz hilfloser Maßnahmen wie das Abwaschen von Hausdächern und das Abtragen der Erdoberfläche entlang der bewohnten Straßen und Häuser, besteht die radioaktive Gefahr weiter. Im ganzen Land stehen inzwischen hunderttausende von großen Plastiksäcken, die radioaktive Erde enthalten. Die Strahlung wird durch Wind und Regen aus den Bergen und Wäldern laufend weiter verteilt.

Krebs- und Leukämieerkrankungen: Es zeigt sich die gleiche ansteigende Krankheitskurve wie in den Folgejahren nach dem Super-GAU in Tschernobyl 1986. Bei Kindern werden Anomalien der Schilddrüse wie Knoten und Zysten festgestellt, die Zahl der an Schilddrüsenkrebs Erkrankten ist mittlerweile doppelt so hoch wie in unbelasteten Gebieten.

Atomruinen und verstrahltes Wasser: In den Atomruinen wurden bisher aufgrund der hohen Strahlung mehrere zehntausend Arbeiter eingesetzt. Täglich fallen noch mehrere hundert Tonnen an kontaminiertem Wasser an. In tausenden von Tanks wird versucht es aufzufangen. Trotzdem wird radioaktives Wasser in die Umgebung und ins Meer abgegeben. Die Radioaktivität aus Fukushima erreicht über das Meer alle Kontinente.

Evakuierungen: Die japanische Regierung hatte zuerst nur eine 20-km-Evakuierungszone eingerichtet, musste diese dann nachträglich bis 30 km erweitert. Es wurden 160.000 Menschen evakuiert. Die japanische Regierung ist dabei, ehemals evakuierte Gebiete wiederzubesiedeln, bei Weigerung wird die Opferunterstützung gestrichen.

Atomausstieg sofort!
Trotz Fukushima sind in der BRD immer noch 7 Atomreaktoren in Betrieb und sollen bis 2023 weiteren Atomstrom und Atommüll produzieren. Der beim Rückbau von Atomkraftwerken anfallende gering radioaktive Abrissmüll soll durch „Freimessen“ wie normaler Bauschutt wiederverwendet oder als Hausmüll deponiert werden. „CASTOR-Zwischenlager“ werden zu unsicheren Langzeitlagern. Die Uranfabriken im nordrhein-westfälischen Lingen und Gronau (Niedersachsen) sorgen weiter dafür, dass die AKWs hier und weltweit mit Brennelementen versorgt werden. Am KIT der Universität Karlsruhe wird derweil in aller Stille an der nächsten Generation von AKWs geforscht. Atomausstieg sieht anders aus!

Regenerative, dezentrale Energiewende jetzt!
Atomkraftwerke und vor allen Dingen Braunkohlekraftwerke verschmutzen die Umwelt und verhindern mit ihrem Menschen- und umweltschädlichen „Dreckstrom“, der die Leitungen verstopft, die weitere rasche Energiewende. Durch politisch vom Gesetzgeber festgelegte jährliche Obergrenzen und den Zwang zur Ausschreibung von großen Neuanlagen wurde der Neubau bei Photovoltaik und Wind an Land drastisch ausgebremst. Statt einer erfolgreichen Energiewende in Bürger*innen Hand wird wieder massiv eine Politik der Interessenwahrung für die bisherigen Energiekonzerne betrieben.
So nicht!

Atomkraftwerke und Atomfabriken stilllegen!
Kohlekraftwerk schnellstmöglich vom Netz!
Energiewende beschleunigen – Klimaziele einhalten!

„Fukushima – Strahlung ohne Ende“

Demo am Sonntag, 11. März 2018 zum AKW Neckarwestheim

(Aufruf und Infos des Bündnis Fukushima-Neckarwestheim – www.endlich-abschalten.de) Am 11. März 2011 kam es in Fukushima (Japan) in drei Atomreaktoren zur radioaktiven Kernschmelze. Bis heute dauert die unkontrollierte, gesundheits-gefährdende Freisetzung von Radioaktivität in die Umgebung und das Meer an. Unter den gesundheitlichen Auswirkungen leiden besonders die Kinder. Von den 48 Atomkraftwerken in Japan sind erst 5 wieder ans Netz gegangen, der Widerstand vor Ort hat weitere Inbetriebnahmen verhindert. Die olympischen Spiele, die 2020 in Japan stattfinden, sollen der Welt vortäuschen: der Super-Gau ist beherrschbar, ungefährlich und Vergangenheit. In Wirklichkeit gefährdet die Radioaktivität noch Jahrhunderte Menschen, Umwelt und Meer.

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Marathon Anti-CASTOR-Transport-Kampagne

(Neckar castorfrei – Newsletter vom 11.01.2018)

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Atomkraftgegner*innen,

Ende 2016 hat sich das Bündnis Neckar-Castorfrei formiert und seitdem mit vielen Aktionen bei den fünf Transporten schlagkräftig dafür gesorgt, dass sie nicht ohne Widerstand fahren konnten. Das Thema Castor-Transporte und deren Gefahren war in den Medien präsent und wurde so Teil einer größeren gesellschaftlichen Debatte. Marathon Anti-CASTOR-Transport-Kampagne weiterlesen

„Sofort abschalten!“ – 3.12.2017 – Demo zum AKW Neckarwestheim

Sofort Abschalten! Atomkraftwerke und Atomfabriken stilllegen – Atommüllverschiebung stoppen!
Demonstration zum AKW Neckarwestheim, Sonntag, 3. Dezember 2017, 13h
Unterstützen – Mobilisieren – und am 03.12. 17 demonstrieren!

Vor einem Jahr haben wir aus Protest gegen die sinnlosen und riskanten CASTOR-Verschiebungen auf dem Neckar vom AKW Obrigheim nach Neckarwestheim das Bündnis Neckar castorfrei gegründet. Mit unterschiedlichsten und kreativen Protestformen, angefangen von Kundgebungen und Demos bis hin zu direkten Aktionen haben wir bei allen Transporten Öffentlichkeitsarbeit gemacht und Protest und Widerstand organisiert. Das Ganze mit Unterstützung von Aktivisten*innen aus Bezügen der überregionalen Anti-Atom-Bewegung.

Den Atomausstieg gibt es noch immer nicht. Sowohl die Atomkraftwerke wie vor allen Dingen die Braunkohlekraftwerke verschmutzen die Umwelt und verhindern mit ihrem Menschen- und umweltschädlichem „Dreckstrom“ in den Leitungen die weitere rasche Energiewende. „Sofort abschalten!“ – 3.12.2017 – Demo zum AKW Neckarwestheim weiterlesen

Vierter Neckar-CASTOR: „Gegen den Atomstrom: Sofort abschalten!“

(neckar-castorfrei.de) Trotz Nachtfahrt und Verschiebung des Transporttermins gab es beim vierten Neckar-CASTOR-Transport am 16. November in Heilbronn eine erfolgreiche Protestaktion im Neckar! Durch die gemeinsame Aktion der Anti-Atom-Initiative Karlsruhe, Robin Wood und dem Bündnis Neckar castorfrei wurde der vierte CASTOR-Transport auf dem Neckar erfolgreich zum stehen gebracht!
Bis zu 40 Minuten stellten sich 10 Aktivist*innen schwimmend vor den Atomschiffen im kalten Neckar quer – begleitet von zahlreichen großen Neckar-castorfrei-Enten und blauen Atommüllfässern auf dem Neckar. Es gab dabei ein zum Teil ruppiges Vorgehen von Polizisten gegen die Protestierer*nnen. Wir bedanken uns bei allen AktivistenInnen, die bei sehr kalten Temperaturen diese Aktion durchgeführt haben! Auch Heilbronn an der Schleusenbrücke fanden weitere Proteste statt.
Eine der gemeinsamen Forderungen ist, dass die grün-schwarze Landesregierung die unsinnigen und gefährlichen Atommülltransporte vom AKW Obrigheim nach Neckarwestheim sowie die weitere Produktion von Atommüll beim Staatskonzern EnBW sofort stoppt!
Im Artikel findet ihr eine spannende Zusammenstellung mit links zu ausführlichen Berichten, Kommentaren, Bildersammlungen und zur online-Medienberichterstattung. Vierter Neckar-CASTOR: „Gegen den Atomstrom: Sofort abschalten!“ weiterlesen

Sa. 4.3.17, Heilbronn: Demo gegen die Neckar-Castoren! Gedenken und Solidarität mit Fukushima!

Sa. 4.3.17, Heilbronn:

Demo gegen die Neckar-Castoren! Gedenken und Solidarität mit Fukushima!
13 Uhr, Start auf dem Kiliansplatz in Heilbronn
Mehr Infos: www.Neckar-castorfrei.de

Antiatom-Demo in Heilbronn am 4.3.2017

Urantransport am 16.09.15 – Mahnwache am Bahnhof Perl

Strecke Koblenz – Trier – Perl

Voraussichtlich am Mittwoch-Vormittag – 16.10.2015 – rollt ein Uranzug von Hamburg über die Moselstrecke Koblenz – Trier – Perl nach Narbonne/Malvesi in Frankreich. Im Rahmen der Aktionstage gegen Urantransporte rufen wir dazu auf, am Mittwoch ab 10 Uhr zur Anti-Atom-Mahnwache an den Bahnhof nach Perl zu kommen. Wir fordern den Stopp der „Uran-Geheimtransporte“.

Mahnwache + Protestkundgebung
am Mittwoch, den 16.09.15, ab 10 Uhr am Bahnhof Perl deutsch-französische Protestaktion

Dies ist eine gemeinsame Kundgebung zu den „Aktionstagen gegen Urantransporte“ mit AktivistInnen von „Sortir du Nucleaire“, dem „Maison de la Resistance de Bure“ sowie den „Südwestdeutschen Antiatom-Initiativen“.
Unser Ziel ist ein weltweiter und sofortiger Atomausstieg in Europa. Deshalb rufen deutsche und französische Anti-AKW-Initiativen zu Aktionstagen gegen Urantransporte auf. Urantransport am 16.09.15 – Mahnwache am Bahnhof Perl weiterlesen

Aktionstage gegen Urantransporte

„Tag X“ ab dem 12.September – Auftaktaktion in Perl am Sa., 12.09., 12 – 14:00 Uhr

Der sogenannte Atomausstieg ist beschlossen – Atompolitik kein Thema mehr? Täglich fahren Atomtransporte quer durch die Welt, um die Atomindustrie mit neuem Brennstoff zu versorgen. Uran wird abgebaut, umgewandelt, angereichert, in Brennelemente gepresst, zu Atomkraftwerken transportiert. Diese Transporte sind zugleich die Achillesferse der Atomindustrie – ohne Atomtransporte könnten Atomkraftwerke nicht laufen. Weil wir immer noch einen weltweiten, sofortigen Atomausstieg wollen, rufen wir also zu Streckenaktionen beim ersten bekannten Urantransport nach dem 12. September (Ankunft eines Schiffes mit Uranerzkonzentrat in Hamburg) auf!
Der erste Zug, der ab dem 12.09.2015 von Hamburg nach Frankreich fährt wird mit diesen Aktionen und Mahnwachen „begleitet“.
Die „Südwestdeutschen Anti-Atom-Initiativen“ rufen im Rahmen dieser Aktionstage dazu auf, an die deutsch-französische Grenze nach Perl/Apach zu kommen.

Dort findet am Samstag, 12. September, von 12:00 bis 14:00 Uhr am Bahnhof Perl eine gemeinsame Auftaktaktion mit Aktivist/innen von „Sortir du Nucleaire“, dem „Maison de la Resistance de Bure“ sowie den „Südwestdeutschen Antiatom-Initiativen“ statt.
Für den Tag X, den Aktionstag, rufen wir im Südwesten zu einer Protestaktion in Perl auf. Treffpunkt ist wieder der Bahnhof Perl, ab 10:00 Uhr. Beteiligt Euch!
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