Huch? Hier gehts ja gar nicht um Atomkraft! Sondern um ein komplett anderes Thema!
Ein komplett anderes Thema?
Nein! Betroffen sind wir alle:
+++ Südflügel in Gefahr +++ Info aus Stuttgart +++ Südflügel in Gefahr +++
Offener Brief an alle Bewegungen in Deutschland
Liebe Menschen in den unterschiedlichsten Bewegungen unseres Landes,
wir, die Kopfbahnhof-Freunde, haben am 27.11. fast einen KO-Schlag eingesteckt – von langer Hand geplant und mit aller Macht durchgezogen – aber wir sind noch immer da und wir versuchen, neue Wege zu gehen und noch nicht Dagewesenes zu initiieren. Der Text ist lang und wir bitten Euch darum ein paar Minuten zu investieren – es bedeutet uns viel und kann für viele von Bedeutung werden in der Zukunft, denn es geht in Stuttgart um weit mehr als einen Bahnhof.
Wir bitten um Eure aktive Unterstützung, kommt alle ab dem 07.01.2012 nach Stuttgart, um unseren Schlossgarten und den Südflügel des Kopfbahnhofs zu retten. Helft uns, den Schlossgarten zu besetzen, bevor die Baumfäller und Bagger anrücken. Helft uns, uns massenweise im Schlossgarten niederzusetzen und eine Räumung so unmöglich wie noch nie zu machen – friedlich und gewaltfrei. Ihr helft den Stuttgartern, die den 30.09. noch immer nicht verwunden haben, zivilen Ungehorsam zu leisten, weil sie sehen und spüren, dass sie nicht alleine sind. Kommt mit Euren Anliegen und Euren Plakaten in unseren Schlossgarten; zeigt, für welche Stadt, welchen Landstrich, welche Bewegung Ihr steht. Seid zusammen mit uns ein Leuchtfeuer für Menschlichkeit, für ein Miteinander der Menschen, das jede Spaltung zu überwinden vermag, für ökologisches Handeln und Wirtschaften. Den vollständigen Brief können sie in der PDF Version lesen.
+++ Südflügel in Gefahr +++ Info aus Stuttgart +++ Südflügel in Gefahr +++
25.11.2011 Aufgrund der Information, dass der Castor-Transport nicht wie vorerst angenommen über Berg gen Gorleben rollen würde, versammelten sich die Teilnehmer_innen der Südblockade spontan vor dem Dom zu Speyer am Freitagmorgen. Hier hielten sie eine Mahnwache, um von diesem Punkt aus strategisch geschickt die Castor-Transportstrecke zu erreichen, um ihre Blockade durchzuführen. Continue reading ‘Castor-Südblockade 2011 – Graswurzel.tv’
Wann der Castor jetzt wirklich an der Grenze ankommt, lässt sich nicht sicher sagen. Sicher ist, er wird bereits bei seiner Abfahrt in Valognes auf heftigen Protest treffen, und so soll es auch auf der Fahrt durch Frankreich weitergehen! Zurecht sehen auch die französischen Behörden den reibungslosen Ablauf beim Transport gefährdet.
Bestätigt ist, dass die Abfahrt des Castor um 24 Stunden vorgezogen werden soll – d.h. dass der Zug in Valognes bereits am Mittwoch, den 23.11., um 14:36 Uhr starten soll.
Nicht alle Leser_innen dieser Seite leben im SüdWesten. Und nicht alle glauben, dass der Castor dieses Jahr spätestens angesichts der Südblockade umdreht.
Deswegen erlauben wir uns auf eine weitere Blockadeaktion vor Gorleben aufmerksam zu machen.
Unter dem Motte:„ Wir kommen zum Zug – Wir stoppen den Castor vor Lüneburg“ wollen Lüneburger Aktionsgruppen (Castor Plenum Lüneburg) eine Menschenblockade auf der Castor Transportstrecke zwischen Uelzen und Winsen durchführen.
Zitate über die geplante Lüneburger Aktion:
„Wenn wir die Gleise betreten, sind wir uns der Gefahren bewusst. Während unserer Blockade handeln wir besonnen und achten aufeinander. Diese Aktion verlangt viel von uns. Wir müssen uns gut vorbereiten und an unsere Absprachen halten. Wir beginnen unsere Blockade erst, wenn die Strecke gesichert ist.“
Mit einem offenen Brief hat Greenpeace am 26.10. auf unsere öffentlich formulierte Kritik an der Forderung, den Castor nach Philippsburg zu schicken (“Greenpeace hilft Atomindustrie aus der Patsche“), reagiert.
Wir dokumentieren das Schreiben in diesem Artikel.
Demo 13.8.11, Neckarwestheim
Atomausstieg? Atomausstieg sieht anders aus! Stilllegung sofort!
Unterschiedlicher könnten die Stücke nicht sein, die unter dem Titel “Atomausstieg” gespielt werden:
Einerseits die kompromisslose Ablehnung der Atomkraft, weil wir wissen, dass Atomkraft Menschen und Natur schädigt, dass Atomkraft Freiheit, Gerechtigkeit, Frieden und Zukunft zerstört.
Andererseits das heuchlerische Schmierentheater von Schwarz-Gelb (mit Unterstützung von Rot-Grün und vielen Medien), von “Atomausstieg” und “Energiewende” zu reden, aber das Gegenteil zu tun, nämlich die Stilllegung von AKWs maximal hinaus zu zögern, das Oligopol der Atomkonzerne zu stärken und die dezentrale Energiewende zu behindern.
Wir machen klar:
Das ist noch nicht einmal “Ausstieg light”, das ist Lug und Betrug.
Atomausstieg sieht anders aus!
Deshalb rufen wir auf zur Demonstration in Neckarwestheim und ziehen bewusst vor das Tor von Block 2, der mit als letztes AKW erst in 12 Jahren abgeschaltet werden soll.